Dow Jones Ausblick
Mittwoch, 29.10.2008 07:32
Dow Jones trotzt kollabierendem Verbrauchervertrauen
Rückblick:
Das monatlich erhobene US-Verbrauchervertrauen sank im Oktober auf den tiefsten jemals gemessenen Stand. Während der Analystendurchschnitt mit einem Wert von 52 rechnete, wurde mit dem gemeldeten Wert von 38 Punkten ein Negativrekord aufgestellt. Seit Beginn der Befragungen im Jahr 1985 gab es keinen so niedrigen Wert.
Zeitgleich wurde der Vormonatswert von 59,8 auf 52 nach unten revidiert.
Die Marktteilnehmer nahmen daran allerdings keinen Anstoß und kauften. Und zwar so stark, wie schon seit dem 13.10. nicht mehr. Der Dow Jones schoss um 10,88% bzw. 889 Punkte nach oben. Der Aufwärtsschub ließ erst bei 9065 Punkten nach. Die Zone zwischen 8000 und 8200 Punkten entwickelte sich mit dem gestrigen Tage zu einer nochmals gestärkten Unterstützungszone. Damit hat der Dow Jones nun zusammen mit der Unterstützung bei 7500 gleich zwei eng gestaffelte, starke Unterstützungen, die eine Bodenbildung begünstigen.
Ausblick:
Die Frage ist, ob es sich um die schon seit einigen Tagen von uns erwartete Trendwende handelt, oder ob die Marktteilnehmer nur die erhofften weltweiten Zinssenkungen eskomptieren. Sollte letzteres der Fall sein, dann dürfte die Erholung genauso schnell vorbei sein, wie sie begann. Die bisherigen Zinssenkungen verpufften schließlich komplett wirkungslos. Da es wenig Grund gibt zur Annahme, dass es diesmal anders kommen wird, dürften die Gewinne nach Bekanntgabe einer Zinssenkung mitgenommen werden.
Nach dem starken Vortagesanstieg steht jetzt wieder die obere Grenze der Tradingrange im Fokus. Sie liegt im Bereich 9400-9450. Sollte der Dow Jones diese Grenze auf Tagesbasis überschreiten, sind Anschlusskäufe bis 10380 denkbar.
Gelänge es nicht, nach oben auszubrechen, verblieben die Notierungen innerhalb der Tradingrange. Unvorhersehbare Kursschwankungen zwischen 8200 und 9400 wären die Folge.
Das monatlich erhobene US-Verbrauchervertrauen sank im Oktober auf den tiefsten jemals gemessenen Stand. Während der Analystendurchschnitt mit einem Wert von 52 rechnete, wurde mit dem gemeldeten Wert von 38 Punkten ein Negativrekord aufgestellt. Seit Beginn der Befragungen im Jahr 1985 gab es keinen so niedrigen Wert.
Zeitgleich wurde der Vormonatswert von 59,8 auf 52 nach unten revidiert.
Die Marktteilnehmer nahmen daran allerdings keinen Anstoß und kauften. Und zwar so stark, wie schon seit dem 13.10. nicht mehr. Der Dow Jones schoss um 10,88% bzw. 889 Punkte nach oben. Der Aufwärtsschub ließ erst bei 9065 Punkten nach. Die Zone zwischen 8000 und 8200 Punkten entwickelte sich mit dem gestrigen Tage zu einer nochmals gestärkten Unterstützungszone. Damit hat der Dow Jones nun zusammen mit der Unterstützung bei 7500 gleich zwei eng gestaffelte, starke Unterstützungen, die eine Bodenbildung begünstigen.
Ausblick:
Die Frage ist, ob es sich um die schon seit einigen Tagen von uns erwartete Trendwende handelt, oder ob die Marktteilnehmer nur die erhofften weltweiten Zinssenkungen eskomptieren. Sollte letzteres der Fall sein, dann dürfte die Erholung genauso schnell vorbei sein, wie sie begann. Die bisherigen Zinssenkungen verpufften schließlich komplett wirkungslos. Da es wenig Grund gibt zur Annahme, dass es diesmal anders kommen wird, dürften die Gewinne nach Bekanntgabe einer Zinssenkung mitgenommen werden.
Nach dem starken Vortagesanstieg steht jetzt wieder die obere Grenze der Tradingrange im Fokus. Sie liegt im Bereich 9400-9450. Sollte der Dow Jones diese Grenze auf Tagesbasis überschreiten, sind Anschlusskäufe bis 10380 denkbar.
Gelänge es nicht, nach oben auszubrechen, verblieben die Notierungen innerhalb der Tradingrange. Unvorhersehbare Kursschwankungen zwischen 8200 und 9400 wären die Folge.
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