Dow Jones Ausblick
Sonntag, 02.11.2008 16:09
Dow Jones verbleibt in Tradingrange
Rückblick:
In der letzten Woche sprachen wir an dieser Stelle die kurz vor dem Abschluss stehende M-Formation auf dem Stundenchart des Dow Jones Index an. Wäre die Formation nach unten aufgelöst worden, hätte sich ein Kursziel von rund 7200 bis 7500 Punkten ergeben. Wir waren jedoch skeptisch, ob dieser Formation viel Bedeutung beizumessen sei.
Zwar wurde die Formation nach unten aufgelöst, das stellte sich jedoch als Fehlausbruch heraus. Unmittelbar nach Bruch der Unterstützungslinie schnellten die Notierungen wieder nach oben und sorgten auf Wochensicht für einen satten Gewinn von 11,29% oder 946 Punkten. Am Freitag legte der Dow Jones 1,57% auf einen Wochenschlusskurs von 9235 Punkten zu.
Die Widerstandslinie bei 9430 Punkten wurde zwar getestet, aber noch nicht überschritten. Sie stellt die obere Grenze der Tradingrange dar, in der der Dow Jones seit fast vier Wochen gefangen ist.
Ausblick:
Für eine nachhaltige, mittelfristige Erholungsbewegung muss der Dow Jones in den nächsten Tagen die Hürde von 9430 Punkten nehmen. Gelänge dies, sind Anschlusskäufe bis 10380 wahrscheinlich. Hier verläuft ein weiterer wichtiger Widerstand und die 50-Tage-Linie. Gelänge es, auch diese Widerstände zu brechen, wäre der Weg bis zum mittelfristigen Abwärtstrend bei rund 11000 Punkten frei.
Unterstützt wird der Dow Jones bei 9000 und 8200 Punkten.
Nicht außer Acht lassen sollte man die Präsidentschaftswahl am 4. November. Als Binsenweisheit kann gelten, dass republikanische Regierungen sich wirtschaftsfreundlicher verhalten als demokratische. Ein Sieg McCains könnte den Dow Jones daher mittelfristig unterstützen.
Ob sich angesichts der derzeitigen Wirtschaftslage ein Präsident aus den Reihen der Demokraten in Wirtschaftsfragen wesentlich anders verhalten kann und wird als ein republikanischer, darf allerdings bezweifelt werden. Zahlreiche Programme wie das 700 Mrd Dollar Gesetz zur Stützung der Banken oder die massiven Liquiditätshilfen durch die FED sind auch schon beschlossen - während der Handlungsspielraum der neuen Regierung aufgrund der drückenden Schuldenlast zunehmend beschränkt sein wird.
Wir erwarten im Vorfeld der Wahlen eine abnehmende Volatilität. Nach der Wahl könnte es unabhängig vom Wahlgewinner wieder zu stärkeren Käufen kommen - ein investitionshemmender Unsicherheitsfaktor ist nach der Wahl verschwunden.
In der letzten Woche sprachen wir an dieser Stelle die kurz vor dem Abschluss stehende M-Formation auf dem Stundenchart des Dow Jones Index an. Wäre die Formation nach unten aufgelöst worden, hätte sich ein Kursziel von rund 7200 bis 7500 Punkten ergeben. Wir waren jedoch skeptisch, ob dieser Formation viel Bedeutung beizumessen sei.
Zwar wurde die Formation nach unten aufgelöst, das stellte sich jedoch als Fehlausbruch heraus. Unmittelbar nach Bruch der Unterstützungslinie schnellten die Notierungen wieder nach oben und sorgten auf Wochensicht für einen satten Gewinn von 11,29% oder 946 Punkten. Am Freitag legte der Dow Jones 1,57% auf einen Wochenschlusskurs von 9235 Punkten zu.
Die Widerstandslinie bei 9430 Punkten wurde zwar getestet, aber noch nicht überschritten. Sie stellt die obere Grenze der Tradingrange dar, in der der Dow Jones seit fast vier Wochen gefangen ist.
Ausblick:
Für eine nachhaltige, mittelfristige Erholungsbewegung muss der Dow Jones in den nächsten Tagen die Hürde von 9430 Punkten nehmen. Gelänge dies, sind Anschlusskäufe bis 10380 wahrscheinlich. Hier verläuft ein weiterer wichtiger Widerstand und die 50-Tage-Linie. Gelänge es, auch diese Widerstände zu brechen, wäre der Weg bis zum mittelfristigen Abwärtstrend bei rund 11000 Punkten frei.
Unterstützt wird der Dow Jones bei 9000 und 8200 Punkten.
Nicht außer Acht lassen sollte man die Präsidentschaftswahl am 4. November. Als Binsenweisheit kann gelten, dass republikanische Regierungen sich wirtschaftsfreundlicher verhalten als demokratische. Ein Sieg McCains könnte den Dow Jones daher mittelfristig unterstützen.
Ob sich angesichts der derzeitigen Wirtschaftslage ein Präsident aus den Reihen der Demokraten in Wirtschaftsfragen wesentlich anders verhalten kann und wird als ein republikanischer, darf allerdings bezweifelt werden. Zahlreiche Programme wie das 700 Mrd Dollar Gesetz zur Stützung der Banken oder die massiven Liquiditätshilfen durch die FED sind auch schon beschlossen - während der Handlungsspielraum der neuen Regierung aufgrund der drückenden Schuldenlast zunehmend beschränkt sein wird.
Wir erwarten im Vorfeld der Wahlen eine abnehmende Volatilität. Nach der Wahl könnte es unabhängig vom Wahlgewinner wieder zu stärkeren Käufen kommen - ein investitionshemmender Unsicherheitsfaktor ist nach der Wahl verschwunden.
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